Assistenzkräfte in mehreren Kitas, je Kind ein Bescheid, und am Ende will jemand den Entwicklungsbericht sehen: das Amt zum nächsten Gespräch, die Eltern sowieso. In Lotsana hängt alles am Kind: die Einsätze, die Doku, die Ziele und die Rechnung an den Kostenträger.
Stand: 23. September 2026 · Arbeitshilfe, keine Rechtsberatung. Verbindlich sind der Bescheid, eure Vereinbarung mit dem Kostenträger und die Angaben des zuständigen Amtes. Wer zahlt und wie du anfängst, steht im Ratgeber Kita-Assistenz anbieten.
Ein Kind hat feste Tage und feste Stunden. So legst du es an, und den Monat rechnet Lotsana daraus.
Unter Wochenvorlage legst du je Bewilligung fest, an welchen Tagen und wie lange die Assistenzkraft beim Kind ist. Der Monatslauf erzeugt daraus die Einsätze des ganzen Monats, einen je Kita-Tag. Was schon da war, überspringt er. Schließtage der Kita trägst du einmal ein, für den ganzen Träger oder nur für eine Einrichtung, und der Monatslauf lässt sie aus.
Läuft die Assistenz in den Schulferien weiter, weil die Kita offen hat, schaltest du das Aussparen an genau dieser Bewilligung ab. So laufen Kita- und Schulbegleitung im selben Dienst nebeneinander, mit denselben Kräften.

Bei seelischer Behinderung zahlt das Jugendamt nach § 35a SGB VIII, bei geistiger oder körperlicher der Träger der Eingliederungshilfe. Beides kommt im selben Dienst vor. In Lotsana steht der Kostenträger an der Bewilligung des Kindes, mit Aktenzeichen, Zeitraum, bewilligten Stunden und Stundensatz, und die Abrechnung läuft je Kostenträger getrennt.
Bewilligungen, die in den nächsten 30 Tagen enden, stehen auf dem Dashboard unter „Hinweise & Fristen". Beim Gesamt- und beim Pool-Kontingent warnt Lotsana ab 90 Prozent, beim Monats- und beim Wochenkontingent erst beim Buchen. Vor dem Rechnungslauf prüft Lotsana, ob ein Einsatz vor Beginn oder nach Ende der Bewilligung liegt, und nennt Kind und Datum.

Der Bericht zum Gespräch mit dem Amt entsteht aus dem, was die Assistenzkraft über Wochen festhält. Wer das erst am Vorabend zusammensucht, schreibt aus dem Gedächtnis.
Die Assistenzkraft erzählt den Vormittag aufs Mikro, und Lotsana macht Text daraus. Die Transkription läuft dabei lokal auf unserem Server in Deutschland, nicht bei einem externen Anbieter. Besonderheiten und Absprachen, etwa zu pflegenahen Situationen, stehen in der Akte des Kindes, und jede Kraft mit Zugriff liest sie dort nach, bevor sie losfährt.
Tagesbericht, Wochenbericht, Hilfeplangespräch und Entwicklungsbericht sind eigene Doku-Typen in der Akte, eigene legt ihr in den Einstellungen an. Zum nächsten Gespräch legt Lotsana ein Vorbereitungsblatt aus den echten Falldaten der letzten sechs Monate zusammen: geleistete Stunden, Stand der Ziele, Verlauf, besondere Vorkommnisse. Wie ein guter Bericht aufgebaut ist: Entwicklungsbericht schreiben.
Die Ziele aus dem Gesamtplan des Trägers tragt ihr in den Teilhabeplan ein, so heißt die Seite in Lotsana. Jedes Ziel bekommt Datum, Bewertung und den nächsten Termin. Ist er überschritten, steht das Ziel auf dem Dashboard. Wie ihr Ziele so formuliert, dass sie sich prüfen lassen, steht im Ratgeber Teilhabeziele in drei Schritten.
Zu jedem Monatsnachweis erzeugt Lotsana einen Link, der 30 Tage gilt. Wer ihn hat, sieht den Nachweis ohne Anmeldung, zieht ihn als PDF, zeichnet ihn gegen oder stellt eine Rückfrage, die bei euch ankommt. Ob der Link an die Sorgeberechtigten oder an das Amt geht, entscheidet ihr je Nachweis. Unterschrieben werden kann auch direkt am Einsatz, auf dem Handy der Assistenzkraft, mit Name, Zeitpunkt und Prüfsumme.
Mit dem Modul Umfragen holst du Rückmeldungen von Eltern über einen anonymen Link ein: Skala von 1 bis 5 und ein Freitextfeld. Das ist kein Beweis für das Amt, aber ein ehrliches Bild, das euer Schutzkonzept im Alltag trägt. Welche Doku eine Prüfung sehen will: DSGVO in der Falldoku.
Sechs Wochen als Checkliste, geschrieben für die Schulbegleitung und in der Kita genauso brauchbar: was eine neue Kraft in welcher Woche kennen sollte, von der Schweigepflicht bis zum Leistungsnachweis. Zum Abhaken, kostenlos, und Lotsana brauchst du dafür nicht. Einarbeitungsplan anfordern →
Vier Sachen, die vor dem Test auf den Tisch gehören.
Die Warnung ab 90 Prozent gibt es nur beim Gesamt- und beim Pool-Kontingent. Beim Monats- und beim Wochenkontingent meldet sich Lotsana erst beim Buchen, wenn die Grenze überschritten ist. Vorher zeigt der Balken an der Bewilligung, wie viel verbraucht ist.
Lotsana kennt weder die Schließzeiten der einzelnen Kita noch die Schulferien des Landes. Beides trägst du selbst ein, einmal je Jahr, und ein zusätzlicher Schließtag einer Kita kommt als eigene Zeile dazu.
Lotsana führt Ziele mit ICF-Bezug, ist aber kein BEI_NRW, kein ITP und kein anderes Landesinstrument. Die Bedarfsermittlung macht der Träger mit seinem Verfahren, ihr arbeitet mit dem Ergebnis weiter. Welches Land welches Instrument nutzt: Bedarfsermittlungsinstrument.
Es gibt keine direkte Datenübertragung ins Fachverfahren des Jugendamts oder des Trägers der Eingliederungshilfe. Was rausgeht, sind der Nachweis als PDF und die Rechnung als PDF, ZUGFeRD-PDF oder XRechnung. Lotsana läuft im Browser, auch auf dem Handy; was dort geht und was im Funkloch passiert, steht unter Arbeiten unterwegs.
Ja, und beides mit denselben Kräften: gleiche Akte, gleiche Doku, gleiche Abrechnung. Schließtage der Kita und Schulferien trägst du getrennt ein, und je Bewilligung stellst du ein, ob der Monatslauf sie aussparen soll. So überbrücken Kita-Einsätze die Schulferien, ohne dass jemand zwei Programme pflegt. Was in der Schule anders ist: Seite zur Schulbegleitung.
Besonderheiten und Absprachen gehören in die Akte des Kindes. Jede Kraft mit Zugriff auf den Fall liest sie dort nach, bevor sie losfährt. Vorkommnisse und sensible Situationen hältst du als eigenen Eintrag fest, mit Datum und Verfasser. Was die Software nicht ersetzt, ist euer Schutzkonzept; sie hält fest, was ihr darin vereinbart habt.
Konkrete Einträge statt einer Einschätzung aus dem Gedächtnis. Und auf Wunsch den Monatslink: Sorgeberechtigte sehen den Leistungsnachweis online, ziehen ihn als PDF und zeichnen ihn gegen, ohne eigenes Konto. Eine Rückfrage, die sie dort stellen, kommt bei euch an.
Beides kommt vor: Bei seelischer Behinderung läuft es über das Jugendamt (§ 35a SGB VIII), bei geistiger oder körperlicher über den Träger der Eingliederungshilfe. In Lotsana steht der Kostenträger an der Bewilligung des Kindes, und die Abrechnung läuft je Kostenträger getrennt, auch wenn beide im selben Dienst vorkommen.
Gemeint ist dieselbe Sache. Der Gesamtplan nach § 121 SGB IX ist das Dokument des Trägers und entsteht im Gesamtplanverfahren. In Lotsana heißt die Seite, auf der ihr die Ziele führt und bewertet, Teilhabeplan. Zum Gespräch legt Lotsana Ziele, Verlauf, Stunden und Vorkommnisse als druckbare Vorbereitung zusammen.
Dafür ist es gebaut. Lotsana richtet sich an ambulante Träger mit etwa 3 bis 50 Mitarbeitenden, oft mit einer einzigen Person in der Verwaltung. Module lassen sich je Träger an- und abschalten. Zur Ehrlichkeit gehört: Lotsana ist jung und hat noch keine Referenzträger, auf die wir dich verweisen könnten. Prüf es in den 30 Testtagen mit euren eigenen Bewilligungen.
Mehr davon, kostenlos im Ratgeber: Kita-Assistenz anbieten · Hilfeplangespräch vorbereiten · Entwicklungsbericht schreiben · DSGVO & Löschkonzept · E-Rechnung kompakt
Begleiten eure Kräfte auch an Schulen, steht der Unterschied auf der Seite zur Schulbegleitung. Läuft die Assistenz als Eingliederungshilfe mit Teilhabeplan und Kostenträger LVR, LWL oder Bezirk, lohnt die Seite zur Eingliederungshilfe. Und wer noch gründet, findet den Weg unter Träger gründen.
Stand: 23. September 2026. Diese Seite ist eine Arbeitshilfe, keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindlich sind der Bescheid, eure Vereinbarung mit dem Kostenträger und die Angaben des zuständigen Amtes; wer zahlt, ist Ländersache und unterscheidet sich erheblich. Die beschriebenen Funktionen entsprechen dem Stand der Software am 23.09.2026. Hinweise auf Änderungen gern an kontakt@lotsana.de. Angaben ohne Gewähr.
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