Fachleistungsstunden inklusive Fahrzeit und Berichtszeit, Hilfeplanung nach § 36, § 8a-Dokumentation und die Rechnung ans Jugendamt, alles in einem System, das deiner Vereinbarung folgt statt einer fremden Logik.
Vereinbarte Ziele aus dem Hilfeplangespräch stehen in der Akte, mit Stand und Bewertung. Zum Berichtstermin liegt der Verlauf sortiert vor.

Vorkommnisse laufen strukturiert: Kategorie (inkl. § 8a), Schweregrad, Zeitpunkt, Ort und Sofortmaßnahmen. Und der Meldeweg wird nachgehalten, bis die Meldung raus ist. Beratungsinhalte nach § 65 lassen sich als vertraulich markieren, sichtbar nur für Berechtigte.

Dokumentierte Einsätze werden zu abrechenbaren Leistungen, mit Prüfung gegen Bewilligung und Stundensatz. Rechnung und E-Rechnung ans Jugendamt entstehen aus denselben Buchungen. Die Trägerstatistik nach § 99 Abs. 9 SGB VIII (tätige Personen außerhalb von Tageseinrichtungen: Berufsausbildungsabschluss, Stellung im Beruf, Arbeitsbereich) zieht Lotsana aus den Personaldaten, die ohnehin gepflegt sind.

Sozialpädagogische Familienhilfe soll nach § 31 SGB VIII Familien durch intensive Betreuung und Begleitung unterstützen; sie ist „in der Regel auf längere Dauer angelegt“. Genau das ist der Punkt: Ein SPFH-Fall läuft nicht drei Wochen, sondern oft zwei Jahre. Und über diese Zeit muss alles zusammenpassen.
Rechtsgrundlage der Hilfeplanung: § 36 SGB VIII (Mitwirkung, Hilfeplan). Danach ist der Hilfeplan gemeinsam mit den Personensorgeberechtigten und dem Kind oder Jugendlichen aufzustellen, hält Bedarf, Art der Hilfe und notwendige Leistungen fest, und die Fachkräfte sollen regelmäßig prüfen, ob die Hilfeart weiterhin geeignet und notwendig ist. Bei Geschwistern ist die Geschwisterbeziehung zu berücksichtigen. Einordnung im Glossar: Hilfeplan · SPFH · Hilfen zur Erziehung.
Schritt 5 der Kette scheitert selten an der Rechnung, sondern am Beleg daneben. Die Vorlage bringt Kopf mit Monat, Klient, Aktenzeichen und Maßnahme, die Stundentabelle mit direkten und indirekten Zeiten getrennt, Feld für die Summe und Unterschriftszeilen für Fachkraft und Leitung. Platzhalter für Logo und Trägerdaten sind drin. Word-Datei zum Anpassen, kostenlos, auch für alle, die noch mit Excel arbeiten. Nötig ist eine E-Mail-Adresse und ein Klick auf den Bestätigungslink; danach kommen Praxis-Mails zur Abrechnung und zu Lotsana, abmelden jederzeit mit einem Klick. Leistungsnachweis-Vorlage anfordern →
Die häufigste Streitfrage in der ambulanten Erziehungshilfe. Die Antwort steht nicht im Gesetz, sondern in deiner Vereinbarung mit dem Jugendamt. Eine Software kann dir diese Entscheidung nicht abnehmen. Aber sie muss sie abbilden können.
| Tätigkeit | FLS-Klasse | Worum es geht |
|---|---|---|
| Einsatz (Face-to-Face) | direkt | Die Arbeit in und mit der Familie: Hausbesuch, Gespräch, Begleitung zum Amt. |
| Fahrt | indirekt | Wegezeit zur Familie. In Flächenkreisen der größte mittelbare Block. |
| Telefonat / Kontakt | indirekt | Absprachen mit Schule, Kita, Jugendamt, Ärzten. |
| Vor-/Nachbereitung | indirekt | Fallbesprechung im Team, kollegiale Beratung, Supervision zum Fall. |
| Dokumentation | indirekt | Verlaufsdoku und Berichte für das Jugendamt. |
| Hilfeplangespräch | indirekt | Teilnahme am Hilfeplangespräch samt Vorbereitung. |
Diese sechs Tätigkeiten stehen so im Buchungsformular. Die Vorbelegung der FLS-Klasse ist ein Vorschlag. Du kannst jede Buchung anders einstufen, wenn deine Vereinbarung das anders regelt.
Bewilligungen, die in den nächsten 30 Tagen enden, stehen auf dem Dashboard unter „Hinweise & Fristen". Beim Gesamt- und beim Pool-Kontingent warnt Lotsana zusätzlich ab 90 Prozent Auslastung; beim Monats- und beim Wochenkontingent kommt die Meldung erst beim Buchen, sobald die Grenze überschritten ist. Vor dem Rechnungslauf prüft Lotsana außerdem auf überschrittene Kontingente, fehlende Stundensätze und Buchungen ohne abrechenbare Zeit. Buchst du auf ein Datum außerhalb des Bewilligungszeitraums, warnt das Formular sofort und du musst bewusst bestätigen. Das ist der Normalfall in der SPFH, wenn eine Folgebewilligung noch beim Jugendamt liegt. Mehr dazu: Bewilligungslücke und Folgebescheid.
Zwei verschiedene Dinge, die gern verwechselt werden. Die Fahrzeit buchst du als Leistung in Minuten. Sie ist eine Frage der Fachleistungsstunde. Die Fahrtkosten laufen separat über eine Fahrtenerfassung mit Kilometern und Zweck. Dabei geht es um Erstattung und Fuhrpark. Wer beides in einen Topf wirft, rechnet entweder doppelt oder gar nicht ab.
Vertiefung im Ratgeber: Fachleistungsstunden abrechnen: die typischen Fehler · Vom Hilfeplan bis zur Abrechnung ohne Doppeleingabe · Stundensatz-Rechner. Begriff im Glossar: Fachleistungsstunde.
Nach § 77 SGB VIII sind zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe Vereinbarungen über die Höhe der Kosten der Inanspruchnahme sowie über Inhalt, Umfang und Qualität der Leistung anzustreben, samt Maßstäben für die Bewertung der Qualität. In der Praxis ist das euer wichtigstes Dokument: Dort steht der Stundensatz, was als Fachleistungsstunde gilt, wie mittelbare Leistungen behandelt werden und welche Qualifikation eure Fachkräfte mitbringen müssen. Das Nähere regelt Landesrecht, meist über Landesrahmenverträge.
Weiter: Die erste Leistungsvereinbarung · Landesrahmenverträge · Leistungsvereinbarung im Glossar.
Ein verbreitetes Missverständnis. § 72 SGB VIII richtet sich dem Wortlaut nach an die Träger der öffentlichen Jugendhilfe und deren Jugendämter. Für dich als freien Träger kommt die Anforderung über die Vereinbarung nach § 77 beziehungsweise den Landesrahmenvertrag. Dort ist definiert, wer bei euch als Fachkraft zählt, und daran wird geprüft. Unabhängig davon greift § 72a SGB VIII mit den erweiterten Führungszeugnissen.
Weiter: Fachkräftegebot im Glossar · § 72a · Führungszeugnisse verwalten.
Hier gehört Klartext hin: Lotsana führt die Akte pro Person, nicht als Familienakte. In der SPFH legst du in der Regel das Kind oder den Jugendlichen an, für das die Hilfe bewilligt ist, und erfasst Eltern, Geschwister und weitere Beteiligte als Netzwerkpartner mit Rolle und Kontakt, daneben Schule, Kita, Ärzte, Beratungsstellen, Jugendamt. Bei Geschwisterfällen mit getrennten Bewilligungen sind das mehrere Akten. Wenn eine echte Haushaltsakte für euch das entscheidende Kriterium ist, sag uns das vor dem Test.
Was zum Zwecke persönlicher und erzieherischer Hilfe anvertraut wurde, steht unter dem besonderen Vertrauensschutz des § 65 SGB VIII. Der Wortlaut nennt Mitarbeitende öffentlicher Träger; für freie Träger ist ein entsprechender Schutz nach § 61 Abs. 3 SGB VIII sicherzustellen. In Lotsana lässt sich ein Doku-Eintrag als vertraulich markieren, lesbar dann nur für die Person, der er anvertraut wurde. Diese Grenze gilt konsequent: Auch Berichte und Auswertungen bekommen vertrauliche Einträge nicht zu sehen.
Verlaufseinträge laufen als Tagesbericht, Wochenbericht, Eintrag zum Hilfeplangespräch oder Entwicklungsbericht. Sie sind versioniert, sodass nachvollziehbar bleibt, was wann geändert wurde. Zum nächsten Termin erzeugt Lotsana ein Vorbereitungsblatt aus sechs Monaten echter Falldaten: Stunden, Stand der Ziele, Verlauf, Vorkommnisse, offene Aufgaben. Die fachliche Einschätzung und die Verantwortung bleiben bei der Fachkraft. Weiter: Entwicklungsbericht schreiben · Hilfeplangespräch vorbereiten.
Auch hier lohnt der genaue Blick: § 8a Abs. 1 SGB VIII verpflichtet zunächst das Jugendamt, bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung das Risiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen. Für euch als Dienst greift Absatz 4: In der Vereinbarung mit dem öffentlichen Träger ist sicherzustellen, dass eure Fachkräfte bei gewichtigen Anhaltspunkten eine Gefährdungseinschätzung vornehmen und dabei eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzuziehen. Vorkommnisse laufen deshalb strukturiert: Kategorie inklusive Kindeswohlgefährdung, Schweregrad, Zeitpunkt, Ort, Sofortmaßnahmen. Und der Meldeweg wird nachgehalten, bis die Meldung raus ist. Weiter: Schutzauftrag im ambulanten Dienst · insoweit erfahrene Fachkraft.
Die Zitate und Paragrafenangaben auf dieser Seite verweisen auf die amtliche Fassung bei gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz / juris). Lotsana ist eine Arbeitshilfe, keine Rechtsberatung. Was in eurem Fall gilt, steht in eurer Vereinbarung und im Landesrecht.
Der § 8a-Ablauf in sieben Schritten (von den gewichtigen Anhaltspunkten über die ISEF-Beratung bis zur Meldung ans Jugendamt), mit Leerfeldern für eure Leitung, eure ISEF-Zugänge und euren Jugendamts-Kontakt. Dazu eine Falldokumentations-Tabelle je Vorgang: Datum und Uhrzeit, Schritt, handelnde Person, Beobachtung, ISEF-Beteiligung. Word-Datei zum Anpassen, kostenlos, funktioniert auch ohne Lotsana.
Ehrlich dazu, ohne Kleingedrucktes: Du trägst Name und E-Mail ein, klickst einen Bestätigungslink, dann ist der Download da. Anschließend bekommst du Praxis-Mails zum Kinderschutz und zu Lotsana, abmelden jederzeit mit einem Klick. Keine Verpflichtung. § 8a-Ablaufschema kostenlos anfordern →
Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen sollen Kinder und Jugendliche nach § 34 SGB VIII durch eine Verbindung von Alltagserleben mit pädagogischen und therapeutischen Angeboten in ihrer Entwicklung fördern. Im Alltag heißt das: Mehrere Leute betreuen dieselben Kinder und Jugendlichen im Wechsel, und keiner war bei allem dabei. Was der Frühdienst erlebt hat, muss der Spätdienst in ein paar Minuten erfassen können. Steht die Tagesdoku als langer Text für die ganze Gruppe da, liest jeder alles, um den einen Hinweis zu finden, der ihn angeht.
Die Seite Schichtübergabe zeigt die Übergabe-Einträge der Gruppe, die neuesten oben. Was dazugekommen ist, seit du die Seite zuletzt geöffnet hast, trägt die Markierung „neu“. Geschrieben wird die Übergabe beim Kind oder Jugendlichen selbst, als Eintrag vom Typ „Übergabe“ in der Akte. So findet man sie später auch dort wieder, und Versionierung und Vertraulichkeit gelten wie bei jedem anderen Eintrag.
Der Gruppen-Tag zeigt alle Kinder und Jugendlichen mit belegtem Platz auf einer Seite: zu wem es heute schon einen Eintrag gibt, von wem und um wie viel Uhr, und zu wem noch nicht. Ein Klick öffnet die Doku-Maske für die Person, mit „Tagesbericht“ vorbelegt. Neben Tagesbericht und Übergabe gibt es den Typ „Bezugsbetreuungsgespräch“, eigene Typen legt ihr in den Einstellungen an. Wer für den Tagesbericht eine feste Gliederung will, speichert sie als Textbaustein und holt sie in der Doku-Maske über „Textbaustein einfügen“ dazu.
Jedem Kind und jedem Jugendlichen lässt sich eine Bezugsbetreuung zuordnen. Die Fachkraft sieht ihre Bezugsklienten auf dem Dashboard unter „Meine Bezugsklienten“. Die Gespräche laufen als eigener Doku-Typ, und im Doku-Reiter der Akte lässt sich nach Typ filtern. Dann stehen alle Bezugsbetreuungsgespräche untereinander, ohne dass jemand im Tagesbericht danach suchen muss.
Anfragen landen unter „Aufnahme & Warteliste“. Bei der Aufnahme legt Lotsana die Akte an, und der Aufnahme-Assistent fragt Schritt für Schritt ab, was eine Wohngruppe zum Einzug braucht: Bezugsbetreuung, wichtige Kontakte wie die Vormundschaft, Bewilligung mit Kostenträger, Platz und Einzugsdatum. Welche der empfohlenen Angaben er abfragt, legt ihr je Einrichtung fest.
Eine Wohngruppe gilt in aller Regel als Einrichtung, und für ihren Betrieb braucht der Träger eine Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII. Schon mit dem Antrag legt der Träger die Konzeption vor, und die gibt auch Auskunft über die ordnungsgemäße Buch- und Aktenführung (§ 45 Abs. 3 Nr. 1). Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl der Kinder und Jugendlichen zu beeinträchtigen, zeigt der Träger der zuständigen Behörde unverzüglich an, und die einrichtungsbezogenen Aufzeichnungen bewahrt er mindestens fünf Jahre auf (§ 47 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 SGB VIII, mehr dazu unter Meldepflicht nach § 47). In Lotsana steht am Vorkommnis, ob eine Meldung nötig ist, an wen sie geht und wann sie raus ist. Lotsana läuft im Browser, am PC im Dienstzimmer wie am Tablet; eine App gibt es nicht. Was ohne Netz geht, steht unter Arbeiten unterwegs.
Das Übergabeblatt für die Wohngruppe trennt oben die Gruppe von den einzelnen Kindern und Jugendlichen darunter und fragt je Zeile vier Dinge ab: was seit dem letzten Dienst passiert ist, was jetzt wichtig ist, welche Termine anstehen und was noch offen ist. Statt Namen stehen Kürzel oder Vornamen drauf, dazu ein kurzer Hinweis, warum. Eine Word-Datei, die ihr an eure Gruppe anpasst. Kostenlos, und Lotsana braucht ihr dafür nicht.
Der Weg ist derselbe wie beim Ablaufschema: Du bestätigst deine E-Mail-Adresse, bekommst die Datei und dazu die Praxis-Serie „Kinderschutz in der Jugendhilfe“ und Infos zu Lotsana. Übergabeblatt kostenlos anfordern →
Die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35 SGB VIII ist „in der Regel auf längere Zeit angelegt" und wird je nach Projekt nach Fachleistungsstunden oder nach Tagessatz vereinbart. Erziehungsstellen, also die Betreuung eines Kindes in einer Familie mit pädagogischer Fachkraft, laufen je nach Land als Vollzeitpflege in besonderer Form nach § 33 Satz 2 oder als betreute Wohnform nach § 34 SGB VIII, und dort ist der Tagessatz der Normalfall. Beides hängt am jungen Menschen, jeder Fall ist ein Einzelfall, und jedes Kind und jeder Jugendliche bekommt eine eigene Rechnung.
Je Bewilligung wählst du, wonach abgerechnet wird: „Stunden (Fachleistungsstunden)" oder „Tagen (Tagessatz)". Bekommt ein Kind einen Tagessatz und dazu bewilligte Fachleistungsstunden, sind das zwei Bewilligungen in seiner Akte, genau wie im Bescheid. Beim Tagessatz sind die Stunden egal, gezählt wird der Kalendertag, und der Satz steht als Euro je Tag an der Bewilligung.
Im Monatskalender des Kindes stehen alle Tage auf anwesend. Du markierst nur, was abweicht, und wählst den Grund: Krankenhaus, Kur oder Reha, Heimfahrt, Urlaub bei den Eltern, Klassenfahrt, abgängig oder Sonstiges. Unter „Anwesenheit (Monat)" siehst du alle Kinder einer Einrichtung auf einer Seite, Kinder als Zeilen, Tage als Spalten. Der Monatsnachweis trägt eine Zeile je Kalendertag.
Ob eine Heimfahrt voll zählt, zur Hälfte oder gar nicht, steht in eurer Vereinbarung mit dem Jugendamt. In Lotsana hinterlegst du je Bewilligung und je Grund den Prozentsatz des Tagessatzes, der dann noch abgerechnet wird. Ohne Eintrag gibt es keine Kürzung. Die Rechnung rechnet mit dem Anteil, und auf der Rechnung steht je Grund, wie viele Tage es waren, etwa „3 Tage Heimfahrt, gekürzt auf 80 %".
Steht das Taschengeld auf derselben Rechnung wie der Tagessatz, wird wegen dreißig Euro die ganze Rechnung angehalten. Deshalb gibt es die Nebenkosten-Rechnung: ein eigener Beleg mit bis zu zehn Zeilen, eigener Nummer, Storno mit Gutschrift und auf Wunsch als XRechnung. Der Tagessatz geht getrennt raus und bleibt von der Rückfrage unberührt.
Beim Einrichten des Testzugangs nimmst du die Kachel Ambulante Jugendhilfe (SPFH, Erziehungsbeistand, ambulante Hilfen); dann sind Dienstplan, Einsatzplaner, Fahrtenbuch, Schichtübergabe und Bezugsbetreuung an, dazu die vier Kernmodule Klientenakte, Dokumentation, Kostenträger und Schulen. Für Erziehungsstellen und Wohngruppen kommt die Kachel Wohngruppen / stationär dazu, mit Wohnraum, Kassen und Barbeträgen. Was ihr nicht braucht, schaltet ihr danach unter Einstellungen und Module ab. Mehr zur ISE als eigenem Angebot: ISE nach § 35 SGB VIII anbieten · Begriff im Glossar: Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung · Hilfen zur Erziehung.
Grundsatz: nur so lange, wie sie gebraucht werden. Danach löschen (DSGVO) bzw. je nach Unterlage gesetzliche Aufbewahrungsfristen. Wichtig ist ein dokumentiertes Löschkonzept: Wer hat wann was gelöscht? Was Lotsana dafür mitbringt: Eine Akte lässt sich sperren statt löschen, mit einer Aufbewahrungsfrist; im Datenschutz-Bereich stehen die Akten, deren Frist abgelaufen ist; und jede Änderung und Löschung landet mit Konto und Zeitpunkt im Änderungsprotokoll. Das Löschkonzept selbst schreiben müsst ihr. Die Software liefert den Nachweis, nicht die Entscheidung. Welche Fristen gelten, erklären die Aufbewahrungsfristen für Sozialdaten im Glossar.
Wahrnehmung (konkret, ohne Wertung), Gefährdungseinschätzung, wer beteiligt wurde (insoweit erfahrene Fachkraft!), vereinbarte Schritte und Termine. Entscheidend ist die Nachvollziehbarkeit im Nachhinein. Strukturierte Felder helfen mehr als Freitext. Das Verfahren dahinter erklärt der Schutzauftrag (§ 8a SGB VIII) im Glossar; nicht zu verwechseln mit der Meldepflicht nach § 47 SGB VIII an die Erlaubnisbehörde.
Ja, wenn die Fachkraft den Entwurf prüft und verantwortet. Die fachliche Einschätzung bleibt beim Menschen. Wichtig ist die Datenschutzseite: Die KI-Verarbeitung braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Das Diktat in Lotsana läuft lokal auf unserem Server, da geht nichts raus.
Drei Fragen ergeben sich direkt aus der Vereinbarung: Stimmen dokumentierte Einsätze und Rechnung überein? Wurden Kontingente überschritten? Sind indirekte Leistungen so abgegrenzt, wie es vereinbart ist? Wer Doku und Abrechnung in einem System führt, kann alle drei aus denselben Daten beantworten. Vor jedem Rechnungslauf meldet Lotsana überschrittene Kontingente, fehlende Stundensätze und Buchungen ohne abrechenbare Zeit. Die Abgrenzung direkt/indirekt stellst du selbst ein. Dafür gibt es kein richtig oder falsch außerhalb eurer Vereinbarung.
Mehr davon, kostenlos im Ratgeber: Selbstständig als Sozialarbeiter · Intensivbetreuung / ISE anbieten · Fachleistungsstunden abrechnen · DSGVO & Löschkonzept · Hilfeplan bis Abrechnung
Stand: 23. September 2026. Diese Seite ist eine Arbeitshilfe, keine Rechtsberatung. Verbindlich sind eure Vereinbarung nach § 77 SGB VIII, der Bescheid des Jugendamts und der Landesrahmenvertrag. Die beschriebenen Funktionen entsprechen dem Stand der Software am 23.09.2026. Hinweise auf Änderungen gern an kontakt@lotsana.de. Angaben ohne Gewähr.
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