Für SPFH, Erziehungsbeistand & ambulante Hilfen (SGB VIII)

Software für SPFH und ambulante
Hilfen zur Erziehung.

Fachleistungsstunden inklusive Fahrzeit und Berichtszeit, Hilfeplanung nach § 36, § 8a-Dokumentation und die Rechnung ans Jugendamt – in einem System, das deiner Vereinbarung folgt statt einer fremden Logik.

HILFEPLAN

Ziele, Verlauf und Bericht hängen zusammen

Vereinbarte Ziele aus dem Hilfeplangespräch stehen in der Akte, mit Stand und Bewertung. Zum Berichtstermin liegt der Verlauf sortiert vor – die KI macht daraus einen Berichtsentwurf, den die Fachkraft prüft und schärft.

Ziele und Wirkung im Blick
KINDESWOHL

§ 8a & besondere Vorkommnisse – sauber dokumentiert

Vorkommnisse laufen strukturiert: Kategorie (inkl. § 8a), Schweregrad, Zeitpunkt, Ort und Sofortmaßnahmen – und der Meldeweg wird nachgehalten, bis die Meldung raus ist. Beratungsinhalte nach § 65 lassen sich als vertraulich markieren – sichtbar nur für Berechtigte.

Vorfall strukturiert dokumentieren
ABRECHNUNG

Fachleistungsstunden ohne Zettelwirtschaft

Dokumentierte Einsätze werden zu abrechenbaren Leistungen – mit Prüfung gegen Bewilligung und Stundensatz. Rechnung und E-Rechnung ans Jugendamt entstehen aus denselben Buchungen. Die Trägerstatistik nach § 99 Abs. 9 SGB VIII (tätige Personen außerhalb von Tageseinrichtungen: Berufsausbildungsabschluss, Stellung im Beruf, Arbeitsbereich) zieht Lotsana aus den Personaldaten, die ohnehin gepflegt sind.

Abrechnung der Fachleistungsstunden
Sozialpädagogische Familienhilfe

Die Kette vom Hilfeplan bis zur Rechnung.

Sozialpädagogische Familienhilfe soll nach § 31 SGB VIII Familien durch intensive Betreuung und Begleitung unterstützen; sie ist „in der Regel auf längere Dauer angelegt“. Genau das ist der Punkt: Ein SPFH-Fall läuft nicht drei Wochen, sondern oft zwei Jahre – und über diese Zeit muss alles zusammenpassen.

1 · BEWILLIGUNG
Maßnahme anlegenJugendamt als Kostenträger, Aktenzeichen, Bewilligungszeitraum, Stundenkontingent pro Woche oder Monat, Stundensatz.
2 · HILFEPLAN
Ziele festhaltenWas im Hilfeplangespräch vereinbart wurde, mit Lebensbereich, Ausgangslage und Termin für die nächste Evaluation.
3 · ARBEIT
Stunden buchenJeder Einsatz mit Tätigkeit und FLS-Klasse – Hausbesuch, Fahrt, Telefonat, Bericht, Fallbesprechung.
4 · BERICHT
FortschreibungZum nächsten Hilfeplangespräch liegt der Verlauf sortiert vor, inklusive Stand der Ziele und Vorkommnisse.
5 · RECHNUNG
AbrechnungGeprüft gegen Bewilligung und Kontingent, als XRechnung ans Jugendamt.

Rechtsgrundlage der Hilfeplanung: § 36 SGB VIII (Mitwirkung, Hilfeplan). Danach ist der Hilfeplan gemeinsam mit den Personensorgeberechtigten und dem Kind oder Jugendlichen aufzustellen, hält Bedarf, Art der Hilfe und notwendige Leistungen fest, und die Fachkräfte sollen regelmäßig prüfen, ob die Hilfeart weiterhin geeignet und notwendig ist. Bei Geschwistern ist die Geschwisterbeziehung zu berücksichtigen. Einordnung im Glossar: Hilfeplan · SPFH · Hilfen zur Erziehung.

Der Nachweis, den das Jugendamt nicht zurückschickt

Schritt 5 der Kette scheitert selten an der Rechnung, sondern am Beleg daneben. Die Vorlage bringt Kopf mit Monat, Klient, Aktenzeichen und Maßnahme, die Stundentabelle mit direkten und indirekten Zeiten getrennt, Feld für die Summe und Unterschriftszeilen für Fachkraft und Leitung – Platzhalter für Logo und Trägerdaten sind drin. Word-Datei zum Anpassen, kostenlos, auch für alle, die noch mit Excel arbeiten. Nötig ist eine E-Mail-Adresse und ein Klick auf den Bestätigungslink; danach kommen Praxis-Mails zur Abrechnung und zu Lotsana, abmelden jederzeit mit einem Klick. Leistungsnachweis-Vorlage anfordern →

Fachleistungsstunde

Fahrzeit, Bericht, Fallbesprechung – was zählt eigentlich?

Die häufigste Streitfrage in der ambulanten Erziehungshilfe. Die Antwort steht nicht im Gesetz, sondern in deiner Vereinbarung mit dem Jugendamt. Eine Software kann dir diese Entscheidung nicht abnehmen – aber sie muss sie abbilden können.

TätigkeitFLS-KlasseWorum es geht
Einsatz (Face-to-Face)direktDie Arbeit in und mit der Familie – Hausbesuch, Gespräch, Begleitung zum Amt.
FahrtindirektWegezeit zur Familie. In Flächenkreisen der größte mittelbare Block.
Telefonat / KontaktindirektAbsprachen mit Schule, Kita, Jugendamt, Ärzten.
Vor-/NachbereitungindirektFallbesprechung im Team, kollegiale Beratung, Supervision zum Fall.
DokumentationindirektVerlaufsdoku und Berichte für das Jugendamt.
HilfeplangesprächindirektTeilnahme am Hilfeplangespräch samt Vorbereitung.

Diese sechs Tätigkeiten stehen so im Buchungsformular. Die Vorbelegung der FLS-Klasse ist ein Vorschlag – du kannst jede Buchung anders einstufen, wenn deine Vereinbarung das anders regelt.

Der Schalter, auf den es ankommt: Ob mittelbare Leistungen auf das bewilligte Kontingent angerechnet werden, stellst du je Maßnahme ein. Manche Jugendämter bewilligen 8 Fachleistungsstunden pro Woche und meinen damit reine Zeit am Fall, mittelbare Leistungen sind über den Stundensatz abgegolten. Andere zählen alles zusammen. Beides lässt sich abbilden – zusätzlich kannst du je Maßnahme einen prozentualen Zuschlag hinterlegen, wenn eure Vereinbarung mittelbare Leistungen als Aufschlag auf die direkte Stunde vergütet.

Kontingent im Blick, bevor es zu spät ist

Vor dem Rechnungslauf prüft Lotsana auf überschrittene Kontingente, fehlende Stundensätze und Buchungen ohne abrechenbare Zeit. Buchst du auf ein Datum außerhalb des Bewilligungszeitraums, warnt das Formular sofort und du musst bewusst bestätigen – der Normalfall in der SPFH, wenn eine Folgebewilligung noch beim Jugendamt liegt. Mehr dazu: Bewilligungslücke und Folgebescheid.

Fahrzeit ist nicht Fahrtkosten

Zwei verschiedene Dinge, die gern verwechselt werden. Die Fahrzeit buchst du als Leistung in Minuten – sie ist eine Frage der Fachleistungsstunde. Die Fahrtkosten laufen separat über eine Fahrtenerfassung mit Kilometern und Zweck – eine Frage der Erstattung und des Fuhrparks. Wer beides in einen Topf wirft, rechnet entweder doppelt oder gar nicht ab.

Vertiefung im Ratgeber: Fachleistungsstunden abrechnen – die typischen Fehler · Vom Hilfeplan bis zur Abrechnung ohne Doppeleingabe · Stundensatz-Rechner. Begriff im Glossar: Fachleistungsstunde.

Vereinbarung & Personal

Was das Jugendamt von dir als Träger erwartet.

Vereinbarung nach § 77 SGB VIII

Nach § 77 SGB VIII sind zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe Vereinbarungen über die Höhe der Kosten der Inanspruchnahme sowie über Inhalt, Umfang und Qualität der Leistung anzustreben – samt Maßstäben für die Bewertung der Qualität. In der Praxis ist das euer wichtigstes Dokument: Dort steht der Stundensatz, was als Fachleistungsstunde gilt, wie mittelbare Leistungen behandelt werden und welche Qualifikation eure Fachkräfte mitbringen müssen. Das Nähere regelt Landesrecht, meist über Landesrahmenverträge.

Weiter: Die erste Leistungsvereinbarung · Landesrahmenverträge · Leistungsvereinbarung im Glossar.

Fachkraft: § 72 gilt nicht direkt für dich

Ein verbreitetes Missverständnis. § 72 SGB VIII richtet sich dem Wortlaut nach an die Träger der öffentlichen Jugendhilfe und deren Jugendämter. Für dich als freien Träger kommt die Anforderung über die Vereinbarung nach § 77 beziehungsweise den Landesrahmenvertrag – dort ist definiert, wer bei euch als Fachkraft zählt, und daran wird geprüft. Unabhängig davon greift § 72a SGB VIII mit den erweiterten Führungszeugnissen.

Weiter: Fachkräftegebot im Glossar · § 72a · Führungszeugnisse verwalten.

Was Lotsana dafür mitführt: Am Mitarbeiter stehen Berufsabschluss, Funktion und Wochenstunden. Daneben liegen die Nachweise mit Ablaufdatum und Vorwarnzeit – erweitertes Führungszeugnis nach § 72a (Wiedervorlage nach 60 Monaten, Vorwarnung 90 Tage), Kinderschutz-Fortbildung nach § 8a (24 Monate), Erste Hilfe, Masernschutz, Qualifikationsnachweise. Läuft etwas ab oder fehlt ganz, steht es auf rot statt in einem Ordner. Aus denselben Daten entsteht die Trägerstatistik über die tätigen Personen nach § 99 Abs. 9 SGB VIII – erfasst werden unter anderem Art des höchsten Berufsausbildungsabschlusses, Stellung im Beruf und Arbeitsbereich. Nach § 101 Abs. 1 SGB VIII ist diese Erhebung alle zwei Jahre durchzuführen (die jährliche Erhebung nach § 99 Abs. 7 betrifft dagegen Tageseinrichtungen). Details: Trägerstatistik § 99 SGB VIII.
Dokumentation

Doku im Familienkontext – und ihre Grenzen.

Akte pro Person, Familie als Netzwerk

Hier gehört Klartext hin: Lotsana führt die Akte pro Person, nicht als Familienakte. In der SPFH legst du in der Regel das Kind oder den Jugendlichen an, für das die Hilfe bewilligt ist, und erfasst Eltern, Geschwister und weitere Beteiligte als Netzwerkpartner mit Rolle und Kontakt – daneben Schule, Kita, Ärzte, Beratungsstellen, Jugendamt. Bei Geschwisterfällen mit getrennten Bewilligungen sind das mehrere Akten. Wenn eine echte Haushaltsakte für euch das entscheidende Kriterium ist, sag uns das vor dem Test.

Vertraulichkeit nach § 65 SGB VIII

Was zum Zwecke persönlicher und erzieherischer Hilfe anvertraut wurde, steht unter dem besonderen Vertrauensschutz des § 65 SGB VIII. Der Wortlaut nennt Mitarbeitende öffentlicher Träger; für freie Träger ist ein entsprechender Schutz nach § 61 Abs. 3 SGB VIII sicherzustellen. In Lotsana lässt sich ein Doku-Eintrag als vertraulich markieren – lesbar dann nur für die Person, der er anvertraut wurde. Diese Grenze gilt konsequent: Auch Berichte, Auswertungen und KI-Entwürfe bekommen vertrauliche Einträge nicht zu sehen.

Berichtstypen, die zum Verfahren passen

Verlaufseinträge laufen als Tagesbericht, Wochenbericht, Eintrag zum Hilfeplangespräch oder Entwicklungsbericht – versioniert, sodass nachvollziehbar bleibt, was wann geändert wurde. Zum nächsten Termin erzeugt Lotsana ein Vorbereitungsblatt aus sechs Monaten echter Falldaten: Stunden, Stand der Ziele, Verlauf, Vorkommnisse, offene Aufgaben. Optional als KI-Entwurf – die fachliche Einschätzung und die Verantwortung bleiben bei der Fachkraft. Weiter: Entwicklungsbericht schreiben · Hilfeplangespräch vorbereiten.

Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII

Auch hier lohnt der genaue Blick: § 8a Abs. 1 SGB VIII verpflichtet zunächst das Jugendamt, bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung das Risiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen. Für euch als Dienst greift Absatz 4: In der Vereinbarung mit dem öffentlichen Träger ist sicherzustellen, dass eure Fachkräfte bei gewichtigen Anhaltspunkten eine Gefährdungseinschätzung vornehmen und dabei eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzuziehen. Vorkommnisse laufen deshalb strukturiert: Kategorie inklusive Kindeswohlgefährdung, Schweregrad, Zeitpunkt, Ort, Sofortmaßnahmen – und der Meldeweg wird nachgehalten, bis die Meldung raus ist. Weiter: Schutzauftrag im ambulanten Dienst · insoweit erfahrene Fachkraft.

Die Zitate und Paragrafenangaben auf dieser Seite verweisen auf die amtliche Fassung bei gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz / juris). Lotsana ist eine Arbeitshilfe, keine Rechtsberatung – was in eurem Fall gilt, steht in eurer Vereinbarung und im Landesrecht.

Damit im Verdachtsfall niemand erst überlegen muss, was als Nächstes kommt

Der § 8a-Ablauf in sieben Schritten – von den gewichtigen Anhaltspunkten über die ISEF-Beratung bis zur Meldung ans Jugendamt – mit Leerfeldern für eure Leitung, eure ISEF-Zugänge und euren Jugendamts-Kontakt. Dazu eine Falldokumentations-Tabelle je Vorgang: Datum und Uhrzeit, Schritt, handelnde Person, Beobachtung, ISEF-Beteiligung. Word-Datei zum Anpassen, kostenlos, funktioniert auch ohne Lotsana.

Ehrlich dazu, ohne Kleingedrucktes: Du trägst Name und E-Mail ein, klickst einen Bestätigungslink, dann ist der Download da. Anschließend bekommst du Praxis-Mails zum Kinderschutz und zu Lotsana, abmelden jederzeit mit einem Klick. Keine Verpflichtung. § 8a-Ablaufschema kostenlos anfordern →

Praxiswissen

Häufige Fragen aus dem Alltag.

Wie lange dürfen wir Falldaten aufbewahren?

Grundsatz: nur so lange, wie sie gebraucht werden – danach löschen (DSGVO) bzw. je nach Unterlage gesetzliche Aufbewahrungsfristen. Wichtig ist ein dokumentiertes Löschkonzept: Wer hat wann was gelöscht? Was Lotsana dafür mitbringt: Eine Akte lässt sich sperren statt löschen, mit einer Aufbewahrungsfrist; im Datenschutz-Bereich stehen die Akten, deren Frist abgelaufen ist; und jede Änderung und Löschung landet mit Benutzer und Zeitpunkt im Änderungsprotokoll. Das Löschkonzept selbst schreiben müsst ihr – die Software liefert den Nachweis, nicht die Entscheidung. Welche Fristen gelten, erklären die Aufbewahrungsfristen für Sozialdaten im Glossar.

Was gehört in eine § 8a-Dokumentation?

Wahrnehmung (konkret, ohne Wertung), Gefährdungseinschätzung, wer beteiligt wurde (insoweit erfahrene Fachkraft!), vereinbarte Schritte und Termine. Entscheidend ist die Nachvollziehbarkeit im Nachhinein – strukturierte Felder helfen mehr als Freitext. Das Verfahren dahinter erklärt der Schutzauftrag (§ 8a SGB VIII) im Glossar; nicht zu verwechseln mit der Meldepflicht nach § 47 SGB VIII an die Erlaubnisbehörde.

Dürfen Berichte mit KI-Unterstützung entstehen?

Ja, wenn die Fachkraft den Entwurf prüft und verantwortet – die fachliche Einschätzung bleibt beim Menschen. Wichtig ist die Datenschutzseite: Die KI-Verarbeitung braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Bei Lotsana ist sie im AVV geregelt – mit Anthropic als Unterauftragnehmer, abgesichert über EU-Standardvertragsklauseln; das Diktat läuft lokal auf unserem Server, da geht nichts raus. Wer stattdessen OpenAI, Gemini oder xAI mit eigenem Schlüssel hinterlegt, verantwortet diesen Anbieter selbst.

Was prüft das Jugendamt bei Fachleistungsstunden am ehesten?

Drei Fragen ergeben sich direkt aus der Vereinbarung: Stimmen dokumentierte Einsätze und Rechnung überein? Wurden Kontingente überschritten? Sind indirekte Leistungen so abgegrenzt, wie es vereinbart ist? Wer Doku und Abrechnung in einem System führt, kann alle drei aus denselben Daten beantworten. Vor jedem Rechnungslauf meldet Lotsana überschrittene Kontingente, fehlende Stundensätze und Buchungen ohne abrechenbare Zeit. Die Abgrenzung direkt/indirekt stellst du selbst ein – dafür gibt es kein richtig oder falsch außerhalb eurer Vereinbarung.

Mehr davon – kostenlos im Ratgeber: Selbstständig als Sozialarbeiter  ·  Intensivbetreuung / ISE anbieten  ·  Fachleistungsstunden abrechnen  ·  DSGVO & Löschkonzept  ·  Hilfeplan bis Abrechnung

Fragen aus der SPFH

Was Träger vor dem Test wissen wollen.

Zählen Fahrzeit, Fallbesprechung und Berichtszeit als Fachleistungsstunde?+

Das entscheidet nicht die Software, sondern eure Vereinbarung mit dem Jugendamt. Viele Vereinbarungen trennen direkte Arbeit am Fall von mittelbaren Leistungen wie Fahrt, Vor- und Nachbereitung, Dokumentation oder Fallbesprechung – manche vergüten Mittelbares über einen prozentualen Zuschlag, manche zählen es aufs Kontingent, manche gar nicht. In Lotsana wählst du beim Buchen die Tätigkeit (Einsatz, Fahrt, Telefonat/Kontakt, Vor-/Nachbereitung, Dokumentation, Hilfeplangespräch) und die FLS-Klasse direkt oder indirekt. Ob indirekte Stunden aufs bewilligte Kontingent angerechnet werden, stellst du je Maßnahme ein – so bildet ihr eure Vereinbarung ab, statt euch an eine fremde Logik anzupassen.

Wie kommt die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII in die Software?+

Die im Hilfeplangespräch vereinbarten Ziele legst du als Ziele in der Akte an – mit Lebensbereich, Ausgangssituation, Ziel, geplanter Maßnahme und einem Termin für die nächste Evaluation. Zu jedem Ziel hältst du Bewertungen fest (nicht erreicht, teilweise, erreicht, abgebrochen). Steht eine Evaluation an oder ist sie überfällig, erscheint das auf dem Dashboard. Vor dem nächsten Hilfeplangespräch erzeugt Lotsana ein Vorbereitungsblatt aus den echten Falldaten der letzten sechs Monate: geleistete Stunden, Stand der Ziele, Verlaufsdokumentation, besondere Vorkommnisse und offene Aufgaben.

Wir arbeiten mit der ganzen Familie – wie bildet ihr das ab?+

Ehrliche Antwort: Lotsana führt die Akte pro Person, nicht als Familienakte. In der SPFH legst du in der Regel das Kind oder den Jugendlichen an, für das die Hilfe bewilligt wurde, und erfasst Eltern, Geschwister und weitere Beteiligte als Netzwerkpartner mit Rolle und Kontakt – daneben Schule, Kita, Ärzte, Beratungsstellen und das Jugendamt. Bei Geschwisterfällen mit getrennten Bewilligungen bedeutet das mehrere Akten. Wenn eine echte Familien- oder Haushaltsakte für euch entscheidend ist, sag es uns vor dem Test – dann klären wir vorher, ob Lotsana zu euch passt, statt dass ihr es nach vier Wochen merkt.

Was verlangt eine Vereinbarung nach § 77 SGB VIII von uns?+

§ 77 SGB VIII sieht vor, dass zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe Vereinbarungen über die Höhe der Kosten sowie über Inhalt, Umfang und Qualität der Leistung angestrebt werden – einschließlich Maßstäben für die Bewertung der Qualität. Praktisch heißt das: In dieser Vereinbarung steht euer Stundensatz, was als Fachleistungsstunde zählt, wie mittelbare Leistungen behandelt werden und welche Qualifikation eure Fachkräfte haben müssen. Das Nähere regelt Landesrecht, meist über Landesrahmenverträge. Lies deine Vereinbarung, bevor du eine Software einrichtest – die Software muss ihr folgen, nicht umgekehrt.

Gilt das Fachkräftegebot nach § 72 SGB VIII auch für uns als freien Träger?+

Nicht unmittelbar. § 72 SGB VIII richtet sich dem Wortlaut nach an die Träger der öffentlichen Jugendhilfe und deren Jugendämter. Für freie Träger kommt die Anforderung über die Vereinbarung nach § 77 SGB VIII beziehungsweise den Landesrahmenvertrag – dort steht, wer bei euch als Fachkraft gilt. Daran wird in Prüfungen gemessen. Unabhängig davon gilt § 72a SGB VIII: erweiterte Führungszeugnisse für Personen, die Kinder und Jugendliche beaufsichtigen, betreuen oder vergleichbaren Kontakt haben. Lotsana führt beides am Mitarbeiter mit: Berufsabschluss und Funktion sowie Nachweise mit Ablaufdatum und Vorwarnzeit.

Wie weisen wir die Stunden gegenüber dem Jugendamt nach?+

Jede gebuchte Leistung hängt an einer Maßnahme mit Kostenträger, Aktenzeichen, Bewilligungszeitraum, Stundenkontingent und Stundensatz. Buchst du außerhalb des Bewilligungszeitraums, warnt Lotsana direkt im Formular und du musst bewusst bestätigen – etwa wenn eine Nachbewilligung noch läuft. Vor dem Rechnungslauf prüft Lotsana auf fehlende Stundensätze, überschrittene Kontingente und Buchungen ohne abrechenbare Zeit. Leistungsnachweise lassen sich digital unterschreiben; die Rechnung geht als XRechnung ans Jugendamt.

Habt ihr Referenzen aus der SPFH?+

Nein. Lotsana ist neu, es gibt noch keine Referenzliste – und wir schreiben hier keine hin, die es nicht gibt. Was wir anbieten: 30 Tage kostenlos testen, auf Wunsch mit euren eigenen Daten und einer echten Bewilligung. Nimm einen laufenden Fall, buch eine Woche Stunden inklusive Fahrt und Bericht, lass eine Rechnung erzeugen und schau, ob die Zahlen zu eurer Vereinbarung passen. Das sagt mehr als jede Referenz.
Alles inklusive – keine Aufpreis-Module
59 € /Monat für bis zu 5 Nutzer
+ 9 € je weiterem Benutzerkonto · monatlich kündbar
Als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer; der genannte Preis ist der Rechnungsbetrag. Gründungspreis: gilt für jedes Abo, das bis zum 31.12.2026 startet. Gründungs-Träger behalten diesen Preis dauerhaft, auch nach der Preisumstellung zum 01.01.2027 (regulärer Preis dann: 89 € + 12 € je Nutzer).
Hilfeplan, Ziele & Wirkungsmessung
Berichtsentwurf per KI – Fachkraft behält die Hand
§ 8a-Vorkommnisse & § 65-Vertraulichkeit
Fachleistungsstunden mit Bewilligungs-Prüfung
Trägerstatistik § 99 SGB VIII auf Knopfdruck
E-Rechnung (XRechnung) ans Jugendamt

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